World Vision: Ohne Bücher können Kinder nicht lesen

Weltalphabetisierungstag am 8. September

Aus Anlass des Weltalphabetisierungstages am 8. September weist das Kinderhilfswerk World Vision aktuell auf die Wichtigkeit der globalen Leseförderung hin. Weltweit werden nach entsprechenden Studien rund 221 Millionen Schulkinder in ihren Schulen nicht in der jeweiligen Muttersprache unterrichtet. Dadurch fällt den Kindern das Lernen erheblich schwerer und viele Schüler verlassen die Schule vorzeitig, ohne wirklich lesen zu können.

Durch die Versorgung mit Büchern in den einzelnen Landessprachen engagiert sich World Vision nun für eine Bekämpfung dieses Problems. Paten und Förderer leisten somit einen wichtigen Beitrag zur schulischen Bildung von Kindern in bislang nicht mit muttersprachlicher Literatur ausgestatteten Regionen.

Paten und Unterstützer fördern das Lesenlernen

Lesen macht Spaß und bildet. Gute Bücher sorgen dafür, dass Kinder schnell und auf einfache Weise mit Sprache in Wort und Schrift vertraut werden. Doch was hierzulande eine Selbstverständlichkeit darstellt, ist in vielen Ländern nach wie vor eine Utopie. Viel zu teuer oder viel zu schwer zu beschaffen sind Schul- und Lesebücher in der jeweiligen Heimatsprache. Hinzu kommt der vor allem in Krisenregionen oft schwierige Zugang zu allgemeiner Schulbildung. Dadurch bleiben viele Kinder beispielsweise in afrikanischen Ländern wie dem Südsudan, in Somalia oder der Zentralafrikanischen Republik ohne Förderung.

Word Vision versucht, genau hier anzusetzen und vor Ort effektive Hilfe zu leisten. Wer also eine Patenschaft für ein Kind in Afrika übernimmt, unterstützt dadurch immer auch dessen Ausbildung. Das Kinderhilfswerk ist sich dabei bewusst, dass vor allem eine enge Kooperation mit den örtlichen Schulen und die Förderung des Eigenengagements der Bevölkerung sehr zur nachhaltigen Wirkung der Projekte beitragen.

Mit Büchern gegen Analphabetismus in Indien

Auch in Indien ist World Vision in Sachen Lesenlernen aktiv. So konnten auch hier 60 neue Kinderbücher für Schulanfänger in einer Auflage von etwa 14.000 Stück hergestellt und verteilt werden – allesamt in der Devanagari-Schrift. Auf diese Weise wird den Kindern der Übergang zum Lesen in Hindi erheblich erleichtert.

Möglich wurden die Aktivitäten von World Vision in Afrika und Indien nur durch die Spenden entsprechender Förderer oder im Rahmen einer Kinderpatenschaft. Paten helfen demnach, ihrem Patenkind den Zugang zu muttersprachlicher Literatur zu ermöglichen und damit seine Bildung erheblich zu verbessern.

In unserem Test der besten Organisationen für eine Kinderpatenschaft ist World Vision 2016 einer der Gewinner in der Kategorie „Erfahrung“: Die Ergebnisse in unserem Test: Patenschaft Kind – Patenvergleich 2016.

Quellen:
http://blog.worldvision.de/2016/08/es-ist-ganz-simpel- ohne-buecher-koennen-kinder- nicht-lesen-lernen/
World Vision (Foto)

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