Die Gewinner des Ulrich Wickert Preises für Kinderrechte

Verleihung des Ulrich Wickert Preises für Kinderrechte am 29. September 2016

Bereits zum fünften Mal würdigt Ulrich Wickert, Gründer der Ulrich-Wickert-Stiftung und tatkräftiger Förderer des Kinderhilfswerks Plan International, Medienbeiträge engagierter Journalisten, die sich darum bemühen, das öffentliche Bewusstsein für Kinderrechte zu stärken: So fand am 29. September 2016 in Berlin die Verleihung des auf 6.000 Euro dotierten Ulrich-Wickert-Preises statt.

Ulrich-Wickert-Preis als besondere Auszeichnung für Journalisten

Beim Ulrich-Wickert-Preis handelt es sich um eine besondere Auszeichnung für verdiente Medienschaffende in der Journalismus-Branche. Dieser Preis wird in drei Sparten verliehen. Erstens wird er international aus einem der 51 Plan-Programmländer an einen Journalisten für seine Berichterstattung über Kinderrechte verliehen. Zweitens wird in der Sparte Deutschland/Österreich ein Journalist für einen hochwertigen Beitrag über die Rechte von Mädchen ausgezeichnet. Und drittens wird dem Engagement von Kindern und Jugendlichen für Kinderrechte im Rahmen von Medienprojekten Anerkennung gezollt. Außerdem wird der Peter-Scholl-Latour-Preis an einen deutschen oder österreichischen Journalisten verliehen, der sich intensiv mit den Krisen dieser Welt sowie das Leid der Menschen in Krisengebieten auseinandersetzt.

Mit dem Ulrich-Wickert-Preis soll das Engagement von Autoren und Journalisten, „die genau beobachten, gründlich recherchieren und mit außergewöhnlichen Reportagen Verletzungen der Kinderrechte sichtbar machen“ (Wolfgang Schmidt bei der Festrede zur Preisverleihung) gewürdigt werden. Journalisten sollen zu weiterer Öffentlichkeitswirksamkeit gemäß der Zielsetzung von Plan International motiviert werden, um dadurch die Höhe der Spenden für Kinder und Anzahl der Übernahme von Kinderpatenschaften zu erhöhen. (Klicken Sie hier zur Information über alle Anbieter für eine Patenschaft Kind).

Die Sieger der Preisverleihung am 29. September 2016

Bereits im Vorfeld der Preisverleihung stand der Sieger der Sparte des Preis International fest: Yefferson Ospina Bedoya wurde für seinen Artikel Cxha Cxha Wala F.C. – der Fußball und der Krieg im Norden von Cauca mit diesem Preis ausgezeichnet. In der Sparte Preis Deutschland/Österreich konnte sich Joanna Michna mit ihrem KiKA-Beitrag Marleny – und es gibt mich doch, in dem das Leben eines zehnjährigen Mädchens in der Dominikanischen Republik im Zentrum des Interesses steht, gegenüber den anderen Finalisten durchsetzen. Der diesjährige Peter-Scholl-Latour-Preis ging an Erika Harzer für ihren Hörfunkbeitrag Wenn Kinder nur noch weg wollen – Der mittelamerikanische Exodus. Mit dem Sonderpreis für ein Kinder- und Jugend-Medienprojekt wurde das in Sri Lanka realisierte Filmprojekt Laahiru Children’s Media Federation der Laahiru Children’s Media Federation gewürdigt. Insgesamt waren 117 Bewerbungen für diese begehrten Preise von Ulrich Wickert eingegangen.

Bundesverdienstkreuz für Ulrich Wickert

Auch der Preisverleiher Ulrich Wickert selbst soll für sein Engagement im Bereich des Kinderpatenschafts-Programms des Kinderhilfswerks Plan International Anerkennung erhalten. Am 04. Oktober wird er für sein besonderes Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Dazu äußert sich Dr. Werner Bauch, Vorstandsvorsitzender von Plan International, wie folgt: „Die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz würdigt den großartigen ehrenamtlichen Einsatz von Ulrich Wickert für unser Kinderhilfswerk und freut uns sehr.“ Hoffen wir, dass Ulrich Wickert auch weiterhin seinen Beitrag leistet, die Öffentlichkeit zu Spenden und zur Annahme von Patenkindern zu begeistern.

Quellen:
https://www.plan.de/news/detail/artikel/ulrich-wickert-preis-fuer-kinderrechte-zum-fuenften-mal-verliehen-1.html
http://www.ulrich-wickert-stiftung.de/medienpreis/
http://www.ulrich-wickert-stiftung.de/2016/06/23/finalisten-fuer-ulrich-wickert-preis-fuer-kinderrechte-2016-ausgewaehlt/#more-783

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